Zeitmanagement, Pacing und Timing

Vorweg: Dies ist mehr oder weniger der Text, den ich vor ein paar Tagen/Wochen auf WE20 vorgetragen habe. Nachträglich sind noch ein paar Ergänzungen hinzugekommen und ich habe die Quellen beigefügt. Es kommt auch noch eine Vertonung, ich habe aber den Zeitaufwand für so einen Podcast unterschätzt Den Beitrag habe ich auch vertont. Der Text ist nicht für den Blog umgeschrieben, also er ist direkt vom Skript hier rein kopiert.

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KULT Szenario: The Driver/Der Fahrer

The Driver oder auf deutsch Der Fahrer ist ein kurzes One-on-One-Szenario für KULT: Die verlorene Göttlichkeit. Es ist so etwas wie eine Mini-Sandbox und eignet sich sowohl für neue Spieler als auch Spielleiter, die das System und seine Mechaniken innerhalb einer Session kennenlernen möchten. …

Mythic Bastionland – Mein Eindruck

Vor einiger Zeit habe ich mich an Mythic Bastionland gewagt. Ich fand Cairn zwar gut, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Charaktertiefe gewünscht. Mythic Bastionland versprach hier etwas mehr. Ich gehe hier nur auf die größten Unterschiede ein, da die beiden Systeme doch sehr ähnlich sind.

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KULT: Die Verlorene Göttlichkeit

KULT: Die Verlorene Göttlichkeit ist ein PbtA-Hack aus dem Horrorgenre und erscheint auf deutsch bei Truant. Im schwedischen Original kommt es bei Helmgast heraus. Ich bin etwas befangen, da ich ein ziemlicher Fanboy bin, daher werde ich das System – das Spiel – hier ganz voreingenommen und subjektiv näher beleuchten.

Zur Geschichte kann ich gar nicht so viel sagen. Bereits 1991 erschien die erste Edition und wurde ein Jahr später bereits von Truant auf deutsch verlegt. Die erste Edition benutzt aber ein anderes Regelsystem und soll eher dem Genre Splatterpunk zuzuordnen sein. ’91 spielte ich noch kein Pen & Paper, daher ging das völlig an mir vorbei. Und selbst als ich Anfang des neuen Jahrhunderts im Hobby angekommen war, bekam ich nur am Rande von der dritten Edition mit, das Genre reizte mich damals nicht – abgesehen davon hätte ich auch keine Mitspieler gefunden. Erst die vierte Edition holte mich so richtig ab. Schuld daran waren die Let’s Plays von 3P und Couchsession. Das Setting, das System und die Spielweise mag ich bis heute.
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Mach es gut, Nyarlathotep!

Die letzte Sitzung der Masken des Nyarlathotep-Kampagne ist vorbei. Schluss, Ende, aus die Maus.
Ich blicke auf die vergangenen 18 Monate mit gemischten Gefühlen zurück. Eigentlich hatte ich mir schon länger eine klare Meinung gebildet – und die möchte ich hier teilen. Das ist ausdrücklich meine persönliche Sicht und alles Folgende enthält Spoiler. Wer die Kampagne noch spielen will, sollte hier besser nicht weiterlesen.
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25 Jahre Pen&Paper

In diesem Jahr feiere ich ein Jubiläum: Seit 25 Jahren spiele ich Pen & Paper. Es muss ungefähr um diese Jahreszeit gewesen sein, als ich damit angefangen habe – ganz genau weiß ich es aber nicht mehr.

Heute soll es jedoch nicht um Nostalgie gehen, zumindest nicht direkt. Vielmehr möchte ich darüber nachdenken, wie sich das Hobby verändert hat – und ganz besonders: wie sich die Kommunikation darüber gewandelt hat.

Eine kleine Anekdote dazu: Anfang der 90er war ich auf einem Geburtstag eingeladen. Der Gastgeber hatte eine DSA-Box geschenkt bekommen und fragte, ob wir das ausprobieren wollten. Die meisten von uns kannten das Spiel nicht und entschieden uns für etwas anderes – schließlich sah es für uns nach einem Brettspiel aus. (Manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich damals schon eingestiegen wäre – und dann noch mit DSA.)
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PULP CTHULHU – Ein Überblick

Pulp Cthulhu baut auf der 7. Edition von Cthulhu auf, die wiederum eine Variante des Basic Roleplaying Systems (BRP) ist.
Also beginne ich von vorne – vom Allgemeinen zum Speziellen.

Das BRP ist ein fertigkeitenbasiertes Prozentsystem. Das bedeutet: Es gibt keine Stufen, sondern Charaktere verbessern sich, indem einzelne Fertigkeiten gesteigert werden. Muss eine Probe auf eine Fertigkeit abgelegt werden, würfelt man mit einem W100 und versucht, den Fertigkeitswert zu unterwürfeln. Gelingt dies, wird der Erfolg markiert; nach einer gewissen Zeit (meist am Ende eines wichtigen Abschnitts, wenn der Charakter zur Ruhe kommt) kann die Fertigkeit gesteigert werden.

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CTHULHU Szenario: Totholz – Ich glaub, ich steh im Wald

Totholz ist ein kurzes Cthulhu-Szenario für 3 bis 4 Ermittler mit einer Spielzeit von etwa 2 Stunden, nach Angaben des Autors. Es spielt in Neuengland nahe Arkham, angesiedelt in den 1920ern, lässt sich jedoch problemlos auf andere Epochen wie NOW oder Gaslicht übertragen. …